Gesundheitstipps

Winterfest durch Hausmittel

Majoranbutter

Die Majoranbutter gegen gerötete Schnupfennase wirkt beruhigend, entkrampfend und entspannend. Ist relativ rasch zubereitet und wird im Kühlschrank aufbewahrt. Die wunden Nasenlöcher sanft damit eincremen.

3 EL Majoran mörsern oder pulverisieren, mit 1 EL Schnaps befeuchten, gut verrühren und ca. 3 Std. oder über Nacht in einem verschlossenen Glas ziehen lassen. 50 g Butter mit dem vorbereiteten Majoran im Wasserbad schmelzen und ca. 15 Minuten sanft ziehen lassen (bis kein Alkoholgeruch mehr riechbar ist).

Anschließend durch ein Sieb oder Baumwolltuch filtern. Während des Abkühlens rühren, dann in kleine Behältnisse abfüllen. Deckel erst nach vollständigem Abkühlen verschließen. Beschriften nicht vergessen. Die Majoranbutter ist begrenzt haltbar, deshalb kleine Mengen zubereiten. Lagerung im Kühlschrank wird empfohlen.

Es ist möglich die Majoranbutter ausschließlich mit Butter und Majoran zu machen. Der Alkohol trägt dazu bei, dass mehr Wirkstoffe aus dem Majoran gelöst werden. Während des Erwärmens verflüchtigt sich ein Großteil des Alkohols.

Variante: Majoranbutter kann auch bei Blähungen rund um den Nabel im Uhrzeigersinn aufgetragen werden.

Bei Schnupfen und bei Stirnhöhlenentzündung kann ein Engelwurzbalsam hilfreich sein. Den Balsam auf beide Nasenflügel und Nasenwurzel oder auch im Bereich Nasenneben- und Stirnhöhlen auftragen. Engelwurzbalsam ist in Apotheken erhältlich.

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